Gesamtübersicht der Therapieformen

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1. Aktive Bewegungstherapie

Die Bewegungstherapie kann in passiver und aktiver Art erfolgen.
Die passive Form der Bewegungstherapie findet sich vor allen Dingen in der Mobilisation eingeschränkter Gelenkfunktionen, mit dem Ziel der Mobilisierung.
Aktive Formen der Bewegungstherapie sind Gymnastik in unterschiedlicher Ausprägung, aber auch andere sportliche Betätigungen, die individuell ausgewählt und gesteuert werden müssen. Aktive Bewegungstherapie bedeutet, dass der Patient überwiegend aktiv, d.h. unter willkürlicher Mitwirkung seiner Muskulatur an der Behandlung teilnimmt. Die (aktive) Bewegungstherapie ist eine ärztlich verordnete, physiotherapeutische Behandlung, die vor allem bei Funktionsstörungen des Bewegungssystems und bei Verletzungen im sportlichen Bereich angewandt wird, sowie auch bei neurologischen Erkrankungen.
Die therapeutischen Effekte erstrecken sich nicht mehr nur auf den Muskelapparat, sondern fördern auch die Aktivität des Herz- und Kreislaufsystems, des Stoffwechsel, der Atmung und des Immunsystems.
Das Ziel der aktiven Bewegungstherapie ist es den Patienten wieder an seine Funktions- und Leistungsfähigkeit heran zu führen. Nach eingehender (physiotherapeutischer) Befundaufnahme die wir gemeinsam mit dem Patienten erstellt haben, wird ein für Ihn ganz individuelles Therapieprogramm erstellt, welches für Ihn dann folgende Übungen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit umfasst:

  • Kraft
  • Koordination (wir sprechen hier vom Zusammenspiel des Zentralnervensystems mit der Muskulatur)
  • Ausdauer
  • Beweglichkeit (Gelenkigkeit & Dehnfähigkeit)

Nach der Erstellung der Befundaufnahme und der individuellen Situation des Patienten werden die Therapieziele und das für Ihn entsprechendes Programm erarbeitet.
Dieses Programm wird gemeinsam mit einem Physiotherapeuten oder Masseur in der Praxis umgesetzt. Dabei ist es hier sehr wichtig, dass die einzelnen Übungen nicht einfach nur ausgeführt, sondern auch vom Patienten ganz klar und deutlich verstanden worden sind. Der Patient soll nach Behandlungsabschluss allein in der Lage sein, diejenigen Übungen, die für die Erhaltung oder Verbesserung des erreichten Wiederaufbau notwendig sind, selbständig zu Hause auszuführen. Wir bieten nur für Sie ein speziell und ganz individuell ausgearbeitetes Trainingsprogramm an. Des Weiteren können Sie mit uns Termine für ein persönliches Training wie Coaching buchen.

Beispiele:

  • Schwimmen
  • Wassergymnastik
  • Pilates (Unter der Leitung von Frau V. Schuster)
  • Fitness
  • Rückentraining

Gemeinsam werden Sie mit mir die entsprechende Trainingsmethode wählen, die Sie dann auch nach einiger Zeit für sich ganz alleine zu Hause ausüben können.

2. BGM-Bindegewebsmassage (nach Elisabeth Dicke)

Hier wähle ich ganz Klar die BGM-Form nach E. Dicke da die Schule die ich besuchte in Mainz nach ihr benannt worden ist, dazu noch ein Paar Daten zu Ihrer Person.
Sie wurde 1884 in Lennep, einem Stadtbezirk der zweitgrößten Stadt Remscheids mit ca. 25.440 Einwohnern, als Tochter eines Fabrikanten, geboren. 1904 heiratete Elisabeth Amann dann ihren Ehemann Hans Dicke. Ihre Ausbildung vollzog sie in Berlin als Krankengymnastin, danach eröffnete sie ihre eigene Praxis in Wuppertal-Barmen.
1929 litt Elisabeth Dicke an starken Durchblutungsstörungen ihres rechten Beines, worauf die Ärzte ihr kaum Hoffnung auf erhalt des Beines machten und eine Amputation drohte.

Durch das krankheitsbedingte lange Liegen, entstanden unbeschreiblich schmerzhafte Rückenschmerzen die für sie kaum auszuhalten waren. Sie fing also an und massierte sich an den Stellen wo sie noch selbst hin kam, wie zum Beispiel im Beckenbereich, wodurch nicht nur die Rückenschmerzen gelindert, sondern auch die Durchblutung des Beines so deutlich verbessert wurde das die Ärzte es sich nicht erklären konnten.

Auch eigene organische Krankheiten wie eine Nierenkolik konnte sie durch Massagen beheben. Aus diesen Erfahrungen entwickelte sie in ihrer Praxis eine neue Behandlungsmethode, bei der die Massage verschiedener Körperzonen Einfluss auf andere Organe in unserem Körper nahmen. Später entdeckte sie dass entsprechende Beziehungen zwischen Hautzonen und inneren Organen bereits von Sir Henry Head (1861 in London bis Oktober 1940), ein englischer Neurologe, beschrieben worden waren. 1938 wurde sie von Frau Hede Teirich-Leube , Leiterin der Krankengymnastikschule Freiburg im Breisgau, eingeladen ihre Methode zu demonstrieren. Im folgenden Jahr wurde die Methode in Freiburg klinisch überprüft, daraus entstand das Buch „Massage reflektorischer Zonen im Bindegewebe bei rheumatischen und inneren Erkrankungen.“

Elisabeth Dicke zog 1942 nach Überlingen am Bodensee und gab dort bis Sommer 1952 Ausbildungskurse in ihrer Methode. Sie starb am 11. August 1952. Das Erscheinen ihres zweiten Buches „Meine Bindegewebsmassage“ erlebte sie nicht mehr.

Die Bindegewebsmassage (Subcutane Reflex Therapie (SRT)) wurde 1929 von Elisabeth Dicke mit ihrem ersten Buch begründet. Es handelt sich um eine manuelle Reiztherapie deren Ziel es ist, mit speziellen Techniken alle Störungen in der Subcutis (Unterhaut) zu beheben.

Die so genannte Segmentmassage, bei dem einzelne Körpersegmente mit der Haut / Unterhaut oder Faszientechnik bearbeitet werden.
Diese Griffe werden vom Patienten als ein starkes Schneidegefühl auf der Haut wahrgenommen. Die lokale Reaktion besteht aus einer Mehrdurchblutung des Gewebes, das auf der Haut durch eine deutliche Rötung der gemachten Strichführung sichtbar ist.

Bei der Bindegewebsmassage nach Elisabeth Dicke wird nach einem strengen Behandlungsaufbau vorgegangen. Die Behandlung beginnt stets mit dem Kleinen Aufbau (dabei sitzt der Patient meistens auf einem Hocker / Stuhl). Darunter versteht man Arbeitsgänge in der Beckenregion. Nach wenigen Behandlungen werden die einzelnen Striche auf den ganzen Rücken bzw. später unter Einbeziehung des Bauches (Großer Aufbau) ausgeführt.

Ausgangspunkt einer jeden Behandlung ist eine ganzkörperliche Betrachtungsweise. Im Mittelpunkt der Befunderhebung steht die Hautfaltentastung nach Kibler, die Häfelin angeblich als Erster ab dem Jahre 1980 im Verlauf der Benninghoffschen Spaltlinien erarbeitet hat.

Er geht davon aus, dass die subkutanen Störungen des ganzen Körpers (Subcutane Turgorveränderungen, Adhäsionen,Narbenstörungen und Sensibilitätsstörungen) untereinander korrespondieren.

3. Dorn-Methode

Das Therapieprinzip:

Jeder vergrößerte Gelenkspalt (subluxation) stellt eine Blockade im Lebensenergiefluss dar.

Das heisst für uns, das Gelenke (z.B. Fuß, Knie, Schulter, Elle, Hand, Finger, Kiefer, etc.) nicht voll belastungsfähig sind und es gilt:

Der Schmerz als Schrei nach fließender Energie.

Darunter verstehen wir, dass versucht wird das betroffene Gelenk um 90 Grad abzuwinkeln.

Die Beinlängenprüfung:

Zu Beginn der Untersuchung, nachdem sich der Patient mit dem Rücken auf eine Massagebank gelegt hat, werden die im Knie gestreckten Beine angehoben um nach einer Beinlängendifferenz zu schauen. Bei der Untersuchung wird ein gewissenhafter, regelmäßiger und klarer Untersuchungsablauf angewandt, um keine Befunde und aufzeigende Körperveränderungen zu übersehen. Damit wir am Ende der Beinlängenprüfung wissen, welche Gelenke betroffen waren.

Findet man eine Beinlängendifferenz, wird diese mit dem Therapiegriff nach Dorn für das Hüftgelenk behandelt. Nach dem Therapiegriff an der Hüfte wird die Beinlänge wieder durch das Hochheben der gestreckten Beine geprüft. Für den Fall, dass die Beine durch diesen Therapiegriff noch nicht gleich lang sind, folgt anschließend die Prüfung des Knie- und eventuell Sprunggelenks. (Die Reihenfolge Hüfte - Knie - Sprunggelenk ist umkehrbar. Wichtig ist der Beinlängenausgleich!) Ist in diesem Fall die Beinlänge ausgeglichenen, so war die therapierte Hüfte subluxiert.

Nach einem solchen Umstand dürfen Sie sich aber nicht zufriedengeben, in dem Glauben, jetzt seien alle Schäden behoben. Sie müssen grundsätzlich nach der Überprüfung der einen Seite auch das gleiche Gelenk der Gegenseite, in diesem Fall der Hüfte, untersuchen lassen.

Nach der Untersuchung der zweiten Seite der Hüfte tritt womöglich eine bisher verborgen gebliebene restliche Subluxation der ersten Seite auf. Wenn wir nun diese Seite nochmals behandeln tritt der gewünschte Beinlängengleichstand ein.

Sollte nach der oben beschriebenen Beinlängendifferenz immer noch eine Differenz vorhanden sein, die nicht zu beseitigen ist, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder ist noch ein anderes Beingelenk durch eine Subluxation betroffen, oder es liegt eine sehr alte Hüftgelenkssubluxation mit Bänderkontraktion vor.

Als nächster Schritt wird nun das Kniegelenk eines Beines behandelt. Konnte durch die Dorn ´schen Griffe für das Knie kein Ausgleich der Beinlänge erreicht werden, so untersucht man nun das Sprunggelenk des gleichen Beines. Bleibt auch nach der Prüfung des Sprunggelenks eine Beinlängendifferenz bestehen, liegt entweder eine chronisch schwere Hüftsubluxation mit Bänderkontraktion vor, oder eine echte Beinverlängerung oder Beinverkürzung. Wird nach einer Gelenksreposition an Knie- und Sprunggelenk eine Beinverlängerung der Gegenseite festgestellt, so muss folgerichtig am gegenseitigen Bein nach einer Gelenkssubluxation am Knie- oder Sprunggelenk gesucht werden.
Sie können jedoch durch die Vielzahl der möglichen Kombinationen von Subluxationen verschiedener Beingelenke folgende Grundregel aufstellen:

Prüfen Sie bitte immer beide Hüftgelenke und dann beide Bein in Knie- und Sprunggelenk.

4. Die Elektrotherapie

Das Wirkungsprinzip der Elektrotherapie beruht auf der stimulierenden Wirkung elektrischen Stroms, der die Muskulatur lockert und für eine deutliche Mehrdurchblutung im betroffenen Areal sorgt. Die verschiedenen Anwendungsformen sind: Nieder, Mittel und Hochfrequenz-Therapie. Eine Sonderform ist die "Transkutane Elektrische Nervenstimulation" (TENS): Hier wird durch auf die Haut aufgebrachte und an ein handliches tragbares Gerät gekoppelte, selbstklebende Elektroden befestigt. Diese regen das Nervensystem an und lösen dadurch Verkrampfungen bzw. lindern die Schmerzen. Elektrotherapie nutzt die Kraft elektrischer Ströme oder Stromimpulse, um die natürlichen Heilungsvorgänge im Körper zu aktivieren und zu unterstützen. Das kann nicht nur auf direktem Wege geschehen, sondern auch indirekt, indem elektrische Energie in Wärme oder mechanische Energie umgesetzt wird. In vielen Fällen ist Elektrotherapie eine sinnvolle alternative Therapieform – eine „Medizin“ ohne Verfallsdatum und frei von Nebenwirkungen.

Wo setzen wir die Elektrotherapie ein

Im Rahmen der Physiotherapie hilft die Elektrotherapie bei:

  • Akuten und chronischen Schmerzzuständen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)
  • Peripheren und zentralen Lähmungen (nieder- und mittelfrequente Stromimpulse)
  • Störungen des vegetativen Systems (niederfrequente Stromimpulse)
  • Inkontinenz (Stromimpulse mit ggf. gleichzeitiger Rückmeldung mittels Biofeedback)
  • Tinnitus (mit mittelfrequenten Stromimpulsen mittels einer Kissenelektrode)
  • Durchblutungsstörungen (durch nieder-, mittel- und hochfrequente Stromformen)

Die Behandlung Elektrotherapie kann als Heilmittel von Ihrem Hausarzt oder Orthopäden verordnet werden.
Elektrotherapie ist als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung im Heilmittelkatalog festgelegt.

Was erwartet Sie als Patienten

Der Masseur oder Physiotherapeut stützt sich auf die ärztliche Verordnung mit der darauf stehenden Diagnose und auf seinen eigenen physiotherapeutischen Befund.
Auf dieser von ihm erlernten Grundlage wendet er für Sie dann die geeignete Stromformen an, um das Therapieziel zu erreichen. Wegen der sehr geringen Spannung der Stromformen sind die einsetzenden Ströme für den Patienten absolut ungefährlich, so lange dieser auch sich an die Anweisungen des jeweiligen behandelten Therapeuten hält und nicht selber am Gerät etwas verstellt.

Unsere Behandlungsziele in der Elektrotherapie sind

  • Schmerzlinderung
  • Durchblutungsverbesserung
  • Eine Wiederherstellung der gestörten Muskelfunktion
  • Vorbeugung gegen Muskelschwund
5. Fussreflexzonentherapie

Diese Therapie ist eine alternative Heilmethode die unter anderem auf der Erkenntnis des amerikanischen Mediziners William Fitzgerald (1872-1942) basiert, dass der Fuss in viele kleine Areale aufgeteilt werden kann, die jeweils durch Nervenstränge mit einem Organ verbunden sind. Ähnlichen Methoden für eine Fussreflexzonenmassage wird nachgesagt, dass sie eine aus China, Ägypten und Indien stammende Kunst sind, die schon vor Jahrtausenden von Indianervölkern angewendet wurden. Doch auch die traditionelle chinesische Medizin mit der Akupunkturlehre bedient sich ähnlicher Theorien und Maßnahmen.

Deren Grundlage in dem Glauben liegt, dass die Zonen an den Fusssohlen mit den unterschiedlichsten Organen und Körperteilen korrespondieren. Der Innenrist des Fusses steht so zum Beispiel in direktem Kontakt mit dem Rücken und der Wirbelsäule. Augen, Ohren und Nasennebenhöhlen sind an den Ballen der Zehen repräsentiert.

Bei der beliebten Fussreflexzonenmassage handelt es sich um eine Druckbehandlung, die wir mit dem jeweiligen Daumen auf die Zone ausüben. Der Druck wird auf einen ganz gezielten Zonenpunkt des Fusses ausgeübt.

Gelegentlich wird sie abgewandelt und auch an der Hand kann diese Therapie angewendet werden, da sich im Handbereich auch Zonen befinden.

Durch den Druck werden Akupressurpunkte bedient. Anwender wie Therapeuten oder sogar Ärzte die, die Fussreflexzonenmassage anwenden, sind davon überzeugt, dass durch die gezielte Stimulation die Gesundheit des Körpers nachhaltig gefördert oder wieder hergestellt werden kann.

Wie wir ja alle wissen liegen unser Hauptprobleme im Rückenbereich, das heisst die Bevölkerung leidet überwiegend an Unannehmlichkeiten bis hin zu chronischen Beschwerden mit sehr starken Schmerzen im Rücken. In den meisten Fällen sind diese Leiden nicht auf Sportverletzungen oder Traumata zurück zu führen. Vielmehr liegen die Ursachen meist in einem Mangel an Beweglichkeit und sportlicher Betätigung.

Doch auch harte körperliche Arbeit oder ein vorwiegend sitzender Tagesablauf können bei vielen Menschen zur Bildung von Rückenproblemen beitragen. Doch was wir natürlich nicht ausser Acht lassen sollten, ist auch die Emotionale wie Physische Problematik der Menschen, die sich doch gerne immer wieder an unserem gesamten Rückenbereich zu schaffen macht. Diese Beschwerden können im hohen Alter auch bis zu einer Verkrüppelung der Körperhaltung führen.

Was dürfen Sie von einer Fussreflexzonenmassage erwarten?

Die Fussreflexzonenmassage ist kein Allheilmittel aller unserer Probleme die wir haben. Unter Umständen kann sie auch wirkungslos bleiben, denn aus der Erfahrung können wir sagen das nicht jeder Mensch darauf anspricht, nämlich dann wenn ernsthafte gesundheitliche Probleme beim Patient vorliegen.

Jedoch kann die Fussreflexzonentherapie die vorhanden Symptome reduzieren, wenn der Patient positiv auf die Therapie anschlägt.

6. Hausbesuche

Hausbesuche werden und können in fast allen Bereichen der Physiotherapie angewendet werden wie aufgeführte Beispiele zeigen: Massage, Fusspflege, Bewegungstherapie (KG), Lymphdrainage. Diese Behandlungen werden auch von Ärzten wie Hausarzt und Orthopäden bei Bedarf über Ihre jeweilige Krankenkasse verordnet. Diese Leistungen erhalten sie im Alter oder bei Geheinschränkungen und Operationen nach denen es Ihnen nicht möglich ist in eine Praxis zu kommen.

7. Heiße Rolle

Die heiße Rolle ist eine moderne Wasser-Abwandlung und ein schnell und einfach herzustellendes Hausmittel. Sie besteht aus trichterförmig ineinander gerollten Tüchern, die mit heißem Wasser gefüllt werden. Die Hitze wird dabei langsam von innen nach außen abgegeben und kommt über längere Zeit mit einer gleichbleibenden angenehmen Temperatur von ca. 40 ° C außen an. Die heiße Rolle wirkt entspannend und entkrampfend für Muskelpartien, bringt Schmerzlinderung auch für Gelenke, ist schleimlösend und insgesamt durchblutungsfördernd. Wirkungsvoll ist die heiße Rolle immer dann, wenn eine starke Wärmezufuhr auf Haut, Bindegewebe und Muskeln sowie auf den Körper erwünscht ist.

8. Heißluft / Wärmetherapie und Naturmoorfango

Unter der Wärmetherapie verstehen wir folgende Dinge wie: Heißluft, Heisse Rolle, Utraschall, Infarot, Warmpackungen mit Peloiden (Fango, Moor, Schlick)

Durch intensives Rotlicht/Heißluft (ca. 42 Grad) kommt es zu einer vermehrten Hautdurchblutung. Die Muskulatur wird dadurch schön gelockert und die anschließende Massage wird für den Patient deutlich angenehmer da er durch die Tiefenwärme eine höhere Entspannung hat.

Die oben aufgeführten Anwendungen haben folgende Wirkung bei uns, die Blutgefäße weiten sich bei der Zufuhr von Wärme und die Durchblutung wird gefördert. Auf diese Weise können die Muskeln entspannen, die Nervenbahnen werden entlastet. Das Schmerzempfinden kann durch die Wärmetherapie entlastet werden: Die Nervenenden leiten die Wärmereize an das Schmerzzentrum weiter, die Schmerzen werden gedämpft. Zudem wird durch Wärmezufuhr der Zellstoffwechsel angeregt so wie die Produktion von Stresshormonen reguliert. Daher hat die Wärmetherapie auch eine erholsame Wirkung.

Wärmetherapien werden auf verschiedene Arten durchgeführt. Zum einen kommen heiße Bäder zur Anwendung, die dem Körper mehr Wärme zuführen, als er selbst erzeugen kann. In Folge steigt die Körpertemperatur an und das Immunsystem wird angeregt. Durch diese Temperatursteigerung soll der Körper dabei unterstützt werden, Krankheitserreger abzutöten.

Geht es darum, dass die Wärme über längere Zeit einwirken soll, wird oft mit Moor, Lehm oder Schlamm gearbeitet. Diese Materialien kommen dann in Form von Wickeln oder Packungen zum Einsatz und werden – je nach Behandlung – zusätzlich mit Heißluft kombiniert. Wir Arbeiten ausschliesslich mit Naturmoorpackungen die aus Hygienegründen nur 1x verwendet werden.

Auch diese Anwendungen sind über Ihren Hausarzt so wie Ihren Orthopäden als Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung im Heilmittelkatalog festgelegt.

9. Kälte / Eis

Wir verwenden Wärme wie Kälte zu Therapiezwecken. Eines der bekanntesten Beispiele hierfür aus der Thermotherapie ist die Kneipp-Therapie. Das ganzheitliche Therapiekonzept wurde nach ihrem Urheber Sebastian Kneipp (1821-1897) benannt. Das Kneippen, wie es allgemein genannt wird, kann als Vorbeugung, zur Behandlung und zur Nachbehandlung bei vielen Erkrankungen angewandt werden:

  • bei Herzerkrankungen
  • bei Gefäßerkrankungen
  • bei Kreislauferkrankungen
  • zur allgemeinen Abhärtung
  • zur allgemeinen Leistungssteigerung

Auch durch Kälte wird die Muskelspannung beeinflusst. Wird ein kurzzeitiger Kältereiz eingesetzt, erhöht sich der Spannungszustand der Muskulatur. Bei längerer Kälteeinwirkung kann ein positiver Effekt bei einer erhöhten Muskelspannung erreicht werden. Durch die Kältetherapie kann ebenfalls Verkrampfungen entgegengewirkt werden: Verkrampfungen lockern sich. Schmerzen werden gelindert, da die Schmerzen durch die verringerte Leitungsgeschwindigkeit der Nerven weniger spürbar sind. Auch Schwellungen und Blutergüssen kann mit Hilfe von Kälte entgegengewirkt werden.

Bei der Kältetherapie kommen verschiedene Behandlungsformen zum Einsatz. Kühlpackungen und Gelkompressen werden in der Regel nur minutenweise und lokal eingesetzt. Die betroffene Hautpartie wird mit einem Tuch abgedeckt und darauf die Eispackung gelegt. Nach der Anwendung bekommt der Körper etwas Zeit zum Aufwärmen: die Aufwärmphase. Danach wird die Kompresse wieder aufgelegt. Meist wird dieser Vorgang einige Male – je nach Erkrankung und Therapieform – wiederholt.

Eine andere Möglichkeit der Kältetherapie sind Eismassagen, Kaltluft, Wechselduschen, Wechselbäder oder Teilgüsse. Auch Wassertreten oder Tautreten zählen zu den beliebten Kälteanwendungen, die vor allem zur Abhärtung und zur Unterstützung des gesamten Organismus angewandt werden können.

Doch auch im breiten Sportbereich ist die Kälte / Eistherapie nicht mehr weg zu denken. Die Erstversorgung beim verletzten Sportler erfolgt oftmals sofort mit Eis.

10. Lasertherapie

Ich möchte mich zuerst für die Zustimmung der Firma MKW Lasertherapie bedanken das ich Ihren Text für meine Homepage und somit meinen Patienten zu Verfügung stellen darf. Wir Arbeiten mit einem MKW Lasergerät.

Die Lasertherapie ist eine Behandlungsmethode aus der Alternativmedizin, die die natürliche Heilung unterstützt. Sowohl für Menschen als auch für Tiere lassen sich mit der Lasertherapie hervorragende Ergebnisse erzielen. Dazu kommen Lasergeräte mit einer Leistung von 5 bis 500 mW im roten oder nah-infraroten Spektralbereich zum Einsatz. Unsere Firma MKW Therapie- Systeme GmbH aus Baden-Baden hat sich seit über 25 Jahren mit der Lasertherapie beschäftigt und kann Sie daher optimal beraten.

Lasertherapie und die Anwendungsgebiete

In der Lasertherapie kommen bei oberflächlichen Entzündungen von Haut und Schleimhaut, bei Verschleißerscheinungen, Entzündungen der Bewegungsorgane und Gelenke oder auch in der Behandlung von Allergien vor allem Softlaser zum Einsatz. Lasertherapie gibt es bei Orthopäden, vor allem in der Sportmedizin, sie findet bei Heilpraktikern Anwendung, aber auch ebenso bei HNO- oder Tierärzten. Eine Lasertherapie gilt als schmerzlos und ist frei von Nebenwirkungen.

Die Lasertherapie wird von manchen kritisch gesehen und zum Teil noch immer angezweifelt. Dabei bietet die Lasertherapie einige Vorteile:

  • Bewährt: Die außerordentlichen Therapieerfolge sind in der Fachliteratur und unzähligen Erfahrungsberichten dokumentiert.
  • Sicher: Behandlungen sind einfach und unkompliziert.
  • Ungefährlich: Schmerzfrei, weitgehend ohne Nebenwirkung zumindest bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.

Sie wirkt durchblutungsfördernd, antibakteriell und entzündungshemmend. Wunden heilen schneller und Zellen können sich besser regenerieren. Gleichzeitig werden bestimmte Abwehrmoleküle aktiviert, die das Immunsystem stärken.

Angewendet wird der Softlaser bei oberflächlichen Entzündungen von Haut und Schleimhaut, bei Verschleißerscheinungen, Entzündungen der Bewegungsorgane und Gelenke oder auch in der Behandlung von Allergien im Einsatz. Softlaser finden Sich im Bereich der Sportmedizin, bei Orthopäden, in Heilpraktiker Anwendungen oder bei HNO-Ärzten. Eine Behandlung mit Softlaser gilt als schmerzlos und ist frei von Nebenwirkungen.

Man darf sagen das ich den MKW Laser nun seit 12 Jahren in der Praxis benutze und über Ziele und Erfolge mehr als zufrieden bin.

11. Massage

Die wohl bekannteste Therapie ist die Massage, doch woher kommt das Wort Massage überhaupt? Die Massage aus dem französischem „masser“ bedeutet „massieren“, aus dem Arabischen „berühren oder betasten“ und nicht zu vergessen aus dem Griechischen „kneten, dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur.“

Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch hier die Psyche ganz klar mit ein.

Wo entstand der Ursprung der Massage eigentlich?

Die Massagetherapie ist seit Jahrtausenden eines der ältesten Heilmittel der gesamten Menschheit. Man berichtet oder kann lesen das sich die Herkunft der Massage im Osten Afrikas sowie in Asien bis weit nach China bereits 2600 v.Chr. erstreckt hat. Über den bekannten Hippokrates (460-375 v. Chr.) und seiner damals angewandten Schulmedizin gelangt die Massage auch letztendlich auch zu uns nach Europa.

Hier spielt Sie später im Römischen Reich eine grosse Rolle. Hippokrates verfeinert die Massage zur damaligen Zeit mit seinen herausgefunden Techniken und schreibt diese Eindrücke für die Nachwelt nieder.

Der Grieche Galenos (129-199) übernimmt die Therapieform und wandelt das ganze in eine neue Form der Manuellen Therapie um und auch er verbessert seine gewonnen Massagetechniken, um diese für die Zeit gewonnen Erkrankungen der Menschen. Dieser Einfluss reicht lang bis ins Mittelalter, doch dann verlor die Gesellschaft Europas das Interesse an den Massagen.

Wiederentdeckung

Erst dem Ende des 16 Jahrhunderts (Mittelalter) wurde die Massage wieder durch den damaligen Alchimisten, Arzt, Astrologen & Philosoph Paracelsus (1493-1541) wieder zum Thema der Medizin gemacht.

Der aber brauchte einen weiteren Kollegen der mit ihm die Massage in die neue moderne Medizin zu etablieren versuchte und fand dabei seinen Kollegen und Arzt den Franzosen Ambroise Parè (1510-1590).

Beide versuchten ihre Techniken nach Operationen an Patienten aus, die man in die Rehabilitation schickte. Da beide eine völlig unterschiedliche Technik und dadurch auch eine komplett andere Behandlungstheorie hatten, ist die Wirkungsweise auf den Menschlichen Körper sehr gross gewesen.

Die Allgemeine Wirkung auf unseren Körper:

  • Eine lokale Steigerung der Durchblutung
  • Die Senkung von Blutdruck und der Pulsfrequenz
  • Die Entspannung der Muskulatur
  • Eine deutliche Verbesserung der Wundheilung
  • Schmerzlinderung in den betroffenen Arealen
  • Eine Psychische Entspannung
  • Die Entspannung der Haut und des Bindegewebes
  • Die Beeinflussung des vegetativen Nervensystems

Man kann deswegen heute doch sagen wie froh wir sein dürfen das wir diese Behandlungsform wieder haben. Und ob bei Sportlern oder dem Otto Normalverbraucher wir freuen uns doch alle über ein wenig Entspannung.

12. Fusspflege

Die Fusspflege gehört meines Erachtens auf jeden Fall zu den wichtigsten Behandlungen im Leben!

Warum fragen Sie sich jetzt? Wer in seinem Menschenleben durchschnittlich 160.000 km zurücklegt, hat ein Recht auf ein paar Streicheleinheiten. Doch obwohl die Füsse unsere wichtigsten Transportmittel sind, werden sie bei der täglichen Hygiene meist sträflich vernachlässigt. Es ist den meisten Menschen wichtiger das Geld für Kleidung und den Friseur auszugeben, obwohl jeder weiss die Haare werden grau und auch im Alter weniger.

Dass wir unsere Füsse oft nicht beachten und schlecht behandeln, hat wie in allem Folgen:

Dass wir unsere Füsse oft nicht beachten und schlecht behandeln, hat wie in allem Folgen:

Unsere Füsse jucken, brennen und schwellen an, es bilden sich Blasen und Druckstellen, Pilzbefall kann da sehr schnell die Folge davon sein.

Jedoch im schlimmsten Fall reißt gerne die Haut ein und es bilden sich Infektionen oder offene Wunden die dann zu starken Vereiterungen führen können.

Menschen mit Diabetes sind besonders häufig von Fussproblemen betroffen. Dabei sind trockene und rissige Haut an den Versen bei ihnen noch die geringste Begleiterscheinung.

Ernster wird es, wenn sich nach mehrjähriger schlechter Blutzuckereinstellung eine Nervenerkrankung einstellt, durch die Verletzungen oder Wärme- und Kältereize nicht mehr wahrgenommen werden können.

Selbst kleinste Risse können sich dann unbemerkt infizieren und zu grossen Wunden führen. Viele Fussprobleme sind krankheitsbedingt. So haben auch Menschen mit Übergewicht, Rheuma oder Venenerkrankungen Probleme mit ihren Füssen.

Hinzu kommt: Jeder dritte Bundesbürger hat Fusspilz, der unbedingt behandelt werden sollte, damit er nicht auf die Nägel übergreift. Fehlbelastungen - etwa durch Fuss- oder Zehenfehlstellungen - oder bei zu engem Schuhwerk melden sich die Füsse mit Druckstellen, Hornhautbildung, Hühneraugen, Blasen und Schmerzen.

Leider suchen nur wenige Menschen bei Fussproblemen einen medizinisch geschulten Fachmann für Ihre Füsse zur richtigen Fusspflege auf.

Ich betreibe die med. Fusspflege seit 1995 und möchte sagen, dass es sich jeder überlegen sollte wie weit einen seine Füsse im Leben noch tragen sollten.

13. Lymphdrainage

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen, deren Wirkungsweise ist breit gefächert. Sie dient uns vor allem als Ödem & Entstauungstherapie von geschwollenen Körperregionen, wie Armen & Beinen.

Zum Beispiel können durch Operationen Ödeme entstehen. Doch sehr häufig ist es nach Tumorenentfernung bei der Frau (Mama ca) dringend nötig dieses Ödem mit der Lymphdrainage zu behandeln.

Durch verschiedene Grifftechniken wird das Lymphkapilarsystem aktiviert indem vor allem die Pumpleistung der Lymphgefässe, genauer der Lymphangione, verbessert wird. Auch die aktive Verschiebung von Flüssigkeit in der Haut/Unterhaut ist dadurch möglich. Die Manuelle Lymphdrainage bewirkt dabei keine Mehrdurchblutung wie in der klassischen Massagetherapie.

Des weiteren können für solche Indikationen auch sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen die mit einer Schwellung sichtbar sind behandelt werden.

Doch auch Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen & Muskelfaserriss können durch diese Behandlungsmethode behandelt werden.

Selbst die Erkrankung an Morbus Sudek gehört zu den neurologisch-orthopädischtraumatologischen Erkrankungen und kann mit der Lymphdrainage behandelt werden.

Sowie bei der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen hilft die Methode um, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe, zu entstauen.

Bei ausgeprägten lymphatischen Erkrankungen (Stauungen) wird diese Therapie mit Kompressionsverbänden, Hautpflege und spezieller Bewegungstherapie kombiniert und unter dem Begriff Komplexe Physikalische Entstauungstherapie (KPE) zusammengefasst.

14. Schlingentisch

Es handelt sich hierbei um eine Technik die eine Erleichterung der Übungsbehandlung durch Aufhebung der körperlichen Eigenschwere des behandelten Körperteils.

Da es sich hier um eine sehr sanfte und angenehme dosierbare Technik für den behandelten Patienten handelt wird diese auch sehr oft in der Physiotherapie in verschiedenen Bereichen angewendet. Bei der Schlingentischbehandlung werden einzelne Körperteile (z. B. Bein, Arm und Kopf) zum Teil auch der ganze Körper in Stoff oder Lederschlingen gehängt. Gerne wird diese Behandlung bei Patienten mit Bandscheibenvorfall (NPP) angewendet.

Bei der Becken-, Beinaufhängung wird die LWS (Lenden Wirbel Säule) entlastet. Die schmerzhaften Bewegungen werden unter Wegnahme des Eigengewichtes drastisch erleichtert und somit wird die Behandlung im Schlingentisch für den Patienten eindeutig schmerzfreier.

Häufig ist es Patienten nach Operationen oder durch starke Schmerzen in den oben aufgeführten Körperteilen nicht möglich, sich zu entspannen und die Muskulatur einzelner Körperabschnitte „locker zu lassen“.

Der Schlingentisch bietet hier für jeden Schmerzpatienten eine optimale Entlastungstherapie. Stark eingeschränkte oder ansonsten so unglaublich schmerzhafte Bewegungen werden erheblich erleichtert da die Übungen wie unter Schwerelosigkeit ausgeführt werden. Die angewandte Therapie des Schlingentisches kann durch zusätzliche Therapieformen den Patienten sehr stark in dem betroffenen Areal, entlasten. Zum Beispiel wird bei Schmerzen im Hals-, Nackenbereich der Kopf des Patienten in Rückenlage in die Kopfschlinge gelegt und mit Manueller Therapie die HWS (Halswirbelsäule) behandelt.

Bei der Schlingentisch-Therapie erfährst du als Patient wie die geniale Erleichterung vieler Bewegungen durch die Aufhebung der Schwerkraft im Schlingentisch auf Dich wirken.

15. Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie nach Cyriax wurde benannt nach James Cyriax (Orthopäde), auch als Cyriax-Methode bekannt. Er befasste sich mit der Diagnostik und Behandlung des Bewegungsapparates und insbesondere der Weichteile unseres Menschlichen Körpers.

Die Zielsetzung der Manuellen Therapie nach J. Cyriax ist es, entzündungsartige Schmerzzustände an den Sehnenübergängen zu den Muskeln und zu den Knochen zu behandeln. Solche Schmerzzustände treten typischerweise in den Bändern der Fuss- und Kniegelenke, im Ellbogen und in unseren Schultern auf.

Hier ein Paar Ärzte und Physiotherapeuten, die die Geschichte massgeblich verändert haben.

  • Dr. James Mennell
  • Dr. James Cyriax
  • Dr. Alan Stoddard
  • Geoffrey Maitland, Freddy Kaltenborn (Physiotherapeuten)

Die Cyriax-Methode ist die andere Art von Spezialmassage die als Querfriktion an den Sehnenübergängen gemacht wird, um die genannten Schmerzzustände, die im Gewebe und auch eingeschlossene Ödeme zu beseitigen bzw. diesen vorzubeugen. Diese Therapie nach Dr. J. Cyriax beinhaltet u.a. Techniken der Manuellen Therapie an Gelenken und der Wirbelsäule.
Um eine exakte Befunderhebung der Funktions- und Tastbefund zu treffen bedarf es einer ganz genauen Untersuchung des jeweiligen Patienten. Bei dieser Befunderhebung arbeiten Therapeuten und Ärzte für den Patienten eng zusammen. Ein grosser Anteil in der Behandlung ist das der Therapeut/in von der oben beschriebenen Form der Massage (Querfriktionen) an den Übergängen zwischen Sehnen und Knochen sowie auch zwischen Sehnen und der Muskulatur arbeitet.

Das Ziel der Manuellen Therapie nach Cyriax ist die Entzündung im betroffenen Gebiet deutlich zu verringern und sie zum Schluss komplett auf zu lösen, genauso wie eingelagerte Ödeme zu verringern oder auch diese gesamt aufzuheben.